Fairness und Gier erkennt man schnell… oft schon im Wahlkampf…

Politikern wird manchmal Eigennutz, Gier und eine Ellbogenmentalität unterstellt. In Wahlkampfzeiten kann man, wenn man als Wähler genau hinschaut, aber oft schon erkennen wessen Geistes Kind der Kandidat und/oder die Partei ist. Hier einige Beispiele aus dem Landkreis Rosenheim:

In vielen Gemeinde gibt es Plakatierungsverordnungen die vorgeben, dass erst ab dem 1.2. plakatiert werden darf. Wer sich nicht daran gehalten hat, sind die „Freien Wähler“, z.B. in Rimsting. Aus Umwelt- und Kostengründen haben die Parteien auch vereinbart, sich auf ein maximales Plakatmaß zu beschränken. Wer sich nicht daran hält sind, raten Sie mal – richtig – die „Freien Wähler“.

Manche Parteien meinen auch die Prozente bei den letzten Wahlen sind maßgeblich wenn es um die Anzahl der möglichen Plakate auf den Plakatwänden geht. Nein, liebe #CSU, und auch nicht die #SPD hat gleich Anspruch auf drei Plakatplätzen. Demokratie beginnt im Kleinen, an der Basis. Natürlich kann man mit Ellbogen und dem Umgehen von Vereinbarungen und Regeln Vorteile erreichen. Aber liebe CSU´ler, liebe SPD´ler und Freie Wähler habt ihr das nötig? Offensichtlich schon. Und an alle Wähler und Wählerinnen: Könnte es nicht sein, dass diejenige die im Kleinen rücksichtslos und nur auf den eigenen Vorteil bedacht sind, so auch im Großen, bei wichtigen politischen Entscheidungen und in Ämtern und Funktionen so handeln? Wir sollten wieder mehr auf die Art und Weise unseres gegenseitigen Umgangs achten. Achtung und Respekt gegenüber den Mitmenschen, sollte gerade bei Parteien die Basis für den politischen Kompaß sein.

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